Aktuelles

Wo ist denn die Emanzipation ?

Wirft man einen Blick in die Zeitung, glaubt man die Frauenbewegung habe keine Daseinsberechtigung mehr, da sie alle ihre Forderungen erfüllen konnte: Es gibt eine Bundeskanzlerin, sogar eine Kriegs-, pardon, Verteidigungsministerin und demnächst eine Frauenquote in den Chefetagen großer Unternehmen und einiges mehr. Doch passt das mit der Realität der Mehrheit der Frauen in diesem Lande zusammen? Ist der Feminismus in der Gesellschaft angekommen? War die Zweite Frauenbewegung der 60er und 70er mit ihren Forderungen erfolgreich?

Die neue Marx-Lektüre des frühen Operaismus. Klassenkampf als Subjekt der Geschichte

Vortrag und Diskussion mit Christian Frings

Donnerstag 27.11.2014

KG 1, Raum 1108 19:30 Uhr

Obwohl der italienische Operaismus einer der bedeutendsten Strömungen der Neuen Linken war und durch seinen starken Einfluss in den 1970er und 80er Jahren heute noch eine der Wurzeln der linksradikalen Bewegung in der BRD darstellt, ist er weitgehend in Vergessenheit geraten. Heutzutage ist er nur noch in der Form des sogenannten Post-Operaismus à la Negri und Hardt bekannt. Diese, an der Uni, wie beim globalisierungskritischen Gipfelsturm angesagte Theorie hat aber kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Operaismus zu tun.

31.07. Siebte Sitzung des Diskussionszyklus: David Graeber: Inside Occupy

Am Donnerstag, den 31.07.2014 findet die siebte und letzte Sitzung unseres diesjährigen Diskussionszyklus "Das Ende vom Ende der Geschichte" statt. Dieses mal diskutieren wir Kapitel 5 des Buches "Inside Occupy" des US-amerikanischen Anarchisten und Ethnolgen David Graeber. Wie immer soll der Text von allen Teilnehmenden für die Sitzung bereits gelesen sein, so dass wir direkt in die Diskussion einsteigen können. Den zu lesenden Aufsatz findet Ihr in unserem Reader, den es immer bei den Treffen zu erwerben gibt, oder Ihr ladet Euch die anhängende PDF-Datei runter. Die Debatte findet wieder um 20 Uhr in den Räumen der iz3w in der Kronenstr. 16 a (Hinterhaus) in Freiburg statt.

Alle Macht den Räten? Ist der Rätekommunismus heute noch relevant?

Mittwoch, 02.07.2014, 20 Uhr
Fabrik, Habsburgerstr. 9 (Haupthaus 1. OG)

Während der revolutionären Welle Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte der Rätekommunismus zu den radikalsten Strömungen der Arbeiter_innenbewegung. Programmatisch strebte er die Übernahme der Fabriken durch die Selbstverwaltungsorgane der Räte an. Er stützte sich auf das Wissen der Facharbeiter_innen, die die Produktion effektiver als die betriebsfremden Chefs organisieren konnten. Seine Basis fand er in den Arbeiter_innenmassen der großen Fabriken. Ist der Rätekommunismus auch heute noch, in Zeiten prekarisierter, vereinzelter und individualisierter Arbeitsverhältnisse aktuell? Diese Frage wollen wir nach einer kurzen Einführung gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung der Workers Center Initiative Freiburg
Kontakt: http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR
wci-freiburg@listen.jpberlin.de

26.06. Sechste Sitzung des Diskussionszyklus: Das unsichtbare Komitee: Der kommende Aufstand

Am Donnerstag, den 26.06.2014 findet die sechste Sitzung unseres diesjährigen Diskussionszyklus "Das Ende vom Ende der Geschichte" statt. Dieses mal diskutieren wir den dritten und fünften Kreis aus dem "Kommenden Aufstand" vom Unsichtbaren Komitee. Wie immer soll der Text von allen Teilnehmenden für die Sitzung bereits gelesen sein, so dass wir direkt in die Diskussion einsteigen können. Den zu lesenden Aufsatz findet Ihr in unserem Reader, den es immer bei den Treffen zu erwerben gibt, oder Ihr ladet Euch die anhängende PDF-Datei runter. Die Debatte findet wieder um 20 Uhr in den Räumen der iz3w in der Kronenstr. 16 a (Hinterhaus) in Freiburg statt.