Solidarität mit dem Kampf der Teheraner BusfahrerInnen!

10.03.2006

Während einerseits der Iran aufgrund seines aggressiven Versuchs in den Besitz von Atomwaffen zu kommen und aufgrund der antisemitischen Drohungen von Präsident Ahmadinedschads zurecht die Medienöffentlichkeit bestimmt, werden andererseits Meldungen über soziale Proteste im Land verschwiegen. Es wird der Eindruck erweckt als gäbe es nur auf der einen Seite die herrschenden Mullahs und auf der anderen die sogenannten Reformer um den ehemaligen Präsidenten Khatami, die es zu stärken gelte. Doch handelt es sich in Wirklichkeit bei diesen \"beiden Lagern\" nur um zwei Seiten einer Medaille, zwei unterschiedlichen Strategien der islamistischen Herrschaftsausübung. Diese lässt sich aber nicht reformieren, sondern kann nur gestürzt werden!

Es kommt in der islamischen Diktatur auch immmer wieder zu Revolten durch Minderheiten, StudentInnen und anderen Gruppen, die vom Regime unterdrückt werden. Auch die ArbeiterInnen protestieren regelmässig gegen ihre miserablen Lebensbedingungen. Aktuell sind es Teheraner BusfahrerInnen, die mit der Gründung einer Gewerkschaft (was im Iran selbstredend verboten ist) und einem Streik ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern wollen. Die Reaktion des Regimes darauf ist eine unvorstellbare Repression:

* Mehr als 1.200 Menschen werden festgenommen, darunter auch Familienangehörige der FahrerInnen und sogar deren Kinder.\ * Der Vorsitzende der Gewerkschaft wird schwer verletzt, als islamistische Kommandos versuchen, ihm die Zunge herauszuschneiden.\ * Das Militär wird eingesetzt, um den Streik zu verhindern.

Auch wenn inzwischen die meisten der Festgenommenen wieder frei gelassen wurden, brauchen die Betroffenen der Repression schnell unserer Hilfe. Die \"Freie ArbeiterInnen Union\" (FAU) hat ein Spendenkonto eingerichtet:

Spendenkonto: FAU\ Geschäftskommission\ Kto. 96 15 22 01\ BLZ 200 100 20\ Verwendungszweck \"Vahed\" nicht vergessen!

Für weitere Informationen:\ Materialiensammlung bei Labournet\ Die Seiten der Arbeiterkommunistischen Partei des Irans

Nieder mit der Diktatur der Mullahs!

Gegen jede Religion!

Für die soziale Revolution!

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