Nieder mit dem deutschen Asylregime!

28.10.2013

Nach der Katastrophe vor Lampedusa, bei der nach der Havarie eines Flüchtlingsbootes mehr als 360 Menschen ertranken, ist man in der deutschen Innenpolitik -- nach dem Vergießen obligatorischer Krokodilstränen -- darauf bedacht wieder zum Status quo zurückzukehren. Dieser besteht aus dem zur Genüge bekannten Instrumentarium aus Ausgrenzung, Abschiebung und polizeilicher Repression. Auch der deutsche Mob ist dabei stets willkommen. Davon zeugen jüngste Brandanschläge in Duisburg und Wehr. Seit einiger Zeit regt sich dagegen von den Betroffenen selbst aktiver, konsequenter Protest und offener Widerstand. Was als kleine Bewegung in der bayrischen Provinz begann, ist nun in den Großstädten Berlin und Hamburg angelangt. Dabei setzen Geflüchtete und ihre UnterstützterInnen neben öffentlich wirksamen Platzbesetzungen und dem Druckmittel des Hungerstreiks auch auf den offenen Dialog mit der regionalen Politik. Von der Gegenseite wurden solcherlei Angebote jedoch lediglich mit neuerlichen Schikanen beantwortet. Offensichtlich ist jedoch, dass in Deutschland angekommene Asylsuchende das ihnen hier offerierte „Schicksal" nicht länger stillschweigend hinnehmen.\ Es lebe die Insurrektion der Geflüchteten in Würzburg, Berlin, Hamburg und anderswo!

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